UMWELTSCHUTZ

Notfallnummer

Umwelt

Aktiver Umweltschutz muss unserer Aller Ziel sein

Wissenschaftler und ein großer Teil der Bevölkerung sind sich dessen bewusst, aktiver Umweltschutz ist wichtiger denn je und darf keinesfalls vernachlässigt werden. Es müssen noch vielfältige Maßnahmen ergriffen und Verhaltensweisen geändert werden, damit der bislang eingeschlagene Weg, die Umwelt nachhaltig zu entlasten, erfolgreich fortgeführt werden kann. 

Jeder Einzelne kann dazu im Rahmen seiner Möglichkeiten beitragen. Auch und gerade Industrie, Handel und Dienstleistungsunternehmen mit großen Verbrauchsmengen sind verstärkt zu eigenem Handeln aufgefordert. Betriebwirtschaftlicher Nutzen und umweltbezogenes Handeln müssen sich dabei nicht widersprechen. Oftmals ergänzen sich beide Ansatzpunkte und ermöglichen mit relativ geringen Investitionen verhältnismäßig Großes zu erreichen.

Diese Zielsetzung haben wir uns als kommunaler Wasserlieferer, der die Einwohner der Verbandsgemeinden Malsch, Mühlhausen und Rauenberg versorgt, auf die Fahne geschrieben. Denn, ganz sicher ist, dass nicht jeder auf den Anderen warten und selbst passiv bleiben darf. 

Im September 2006 haben wir auf der Dachfläche des Betriebsgebäudes in Malsch eine Photovoltaikanlage zur Erzeugung von Strom, der aus Solarenergie gewonnen wird, in Betrieb genommen, die seither sehr erfolgreich läuft. 

2008 haben wir im Zuge einer Ersatzanschaffung auf ein erdgasbetriebenes Fahrzeug umgestellt, das weniger Emissionen verursacht und somit umweltfreundlicher als ein Dieselfahrzeug fährt.

Weitere Maßnahmen werden folgen……..

 

Erdgas-Fahrzeug

Photovoltaikanlage

Wasserversorgung Letzenberggruppe fährt mit umweltfreundlichem Erdgas

Der Zweckverband „Wasserversorgung Letzenberggruppe“ ( ZWL ) Malsch hat im Zuge einer Ersatzanschaffung auf ein umweltfreundliches Erdgas-Fahrzeug umgestellt. Mit dem neuen Fahrzeug werden die Umweltschutzmaßnahmen, die 2006 mit der Installation einer Photovoltaikanlage (20,79 Kwpeak) auf dem Dach des ZWL-Bauhofes zur Solarstromgewinnung intensiviert wurden, erfolgreich fortgesetzt.

Der damalige Verbandsvorsitzende BGM W. Knopf bei der Übergabe an ZWL-Bauhof

Gegenüber einem Dieselfahrzeug entstehen 
– bis zu 50 % weniger Kohlenmonoxid (CO) 
– bis zu 80 % weniger reaktive Kohlenwasserstoffe (HC)
– bis zu 70 % weniger Stickoxide (Nox)
– bis zu 99 % weniger Partikel/Ruß.
(Quelle: http://www.erdgasfahrzeuge.de)

Erdgasfahrzeuge haben ein geringeres Ozon- und Smog-Potenzial und bei der Betankung entstehen keine Emissionen. Daneben vermindert die „weichere“ Verbrennung des Erdgases das Motorengeräusch deutlich. Gegenüber einem Benzinfahrzeug können bis zu 50 % der Treibstoffkosten und gegenüber einem Dieselfahrzeug bis zu 30 % eingespart werden.

Mit einen Fassungsvermögen von 26 Kilogramm Erdgas und einer Benzinreserve von 13 Liter ergibt sich eine herstellermäßig angegebene Gesamtreichweite von bis zu 570 Kilometer. 

Im Rahmen des Förderprogramms 2008 hat der Verband ein Kontingent von 

500 Kilogramm Erdgas von der Erdgas-Südwest kostenlos erhalten. Damit können mindestens die ersten 6.000 Kilometer ohne Tankgebühren gefahren werden, was den Kunden im Verbandsgebiet zugute kommt. 

Malsch, im April 2008

 

Der ZWL erzeugt Strom über eine Photovoltaikanlage im Bauhof

Solaranlagen leisten einen wichtigen Beitrag zum umweltschonenden Energieeinsatz und tragen so zum Klimaschutz bei, so die weitaus überwiegende Meinung von Fachleuten.

Der Verband hat in der Verbandsversammlung am 22.06.2006 den Beschluss für die Anschaffung einer Photovoltaikanlage gefasst. In relativ kurzer Zeit konnten die Solarmodule, die zur Gewinnung von Strom aus der Sonnenenergie notwendig sind, auf dem Dach des Bauhofes im Oberen Jagdweg 20 in Malsch installiert werden. Mit der Inbetriebnahme der Anlage am 08.09.2006 wird seither Strom erzeugt.

Die installierte Solarmodule der Photovoltaikanlage auf dem Dach der Fahrzeughalle

Kurz und bündig zu Photovoltaik

Photovoltaik gilt als Teilbereich der umfassenderen Solartechnik, die auch weitere technische Nutzungen der Sonnenenergie einschließt. Vereinfacht dargestellt, wird Strahlungsenergie aus Licht und Wärme aufgefangen und teilweise in Elektrizität umgewandelt. Fachleute sprechen dabei von elektromagnetischer Strahlung deren Wellenlängenbereich vom kurzwelligen, nicht sichtbaren Ultraviolett (UV) über den sichtbaren Bereich (Licht) bis weit in den langwelligeren infraroten Bereich (Wärmestrahlung) hineinreicht. Über die Solarzellen, die zu sogenannten Solarmodulen gebündelt werden, findet die Energieumwandlung statt. Die so erzeugte Gleichspannungs- Elektrizität wird mit Hilfe von 3 beim Verband installierten Wechselrichtern in Wechselstrom umgewandelt und in das Netz des örtlichen Energieversorgers eingespeist.

Die installierten Wechselrichter zur Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom

Die Betriebsjahre 2013-2018 im Rückblick
Die Photovoltaikanlage des ZWL, die eine Leistungskapazität von 20,79 KWpeak besitzt, hat in den Jahren 2007 – 2012 folgende Anzahl von Kilowattstunden Strom erzeugt und an den Stromanbieter abgegeben:
2013 = 20.309 kWh
2014 = 22.166 kWh
2015 = 22.232 kWh
2016 = 21.194 kWh
2017 = 21.868 kWh
2018 = 23.818 kWh

Durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sind festgeschriebene Einspeisepreise über einen Zeitraum von 20 Jahren garantiert. 

Neben dem im Vordergrund stehenden erzielten ökologischen Nutzen einer solchen Anlage, kann als weiterer positiver Effekt nach den ersten Betriebsjahren festgestellt werden, dass trotz relativ hoher Anfangsinvestitionen Einnahmen in geplanter Höhe erzielt werden konnten. 

Mit dem guten Gewissen aktiv etwas für die Umwelt zu tun, kann so jeder weitere Sonnentag in doppelter Hinsicht genossen werden.

© ZWL – Zweckverband Wasserversorgung Letzenberggruppe